Besuchen Sie mit uns das Land der Samurai und Geisha,
wo Zengärten, Tempel und Schreine Sie faszinieren werden.

Nordjapan Intensiv

Japanreise, 24 Tage

• Bootsfahrt im Shiretoko-Nationalpark
• Walbeobachtung bei Rausu
• Mumifizierte Mönche der heiligen Dewa Berge
• Bucht von Matsushima & Bandai Plateau
• Zahlreiche Sommer-Festivals
• Tanzende Kraniche von Kushiro

Kommen Sie mit uns auf unsere „Nordjapan Intensiv“ Reise. Eine einzigartige Landschaft erwartet Sie hier im hohen Norden des Inselstaats: Ob Steilküsten oder Kraterseen, malerische Berglandschaften oder kochende Schwefelquellen, hier können Sie Japans Natur entdecken. Aber natürlich erwartet Sie ebenso viel Kultur auf dieser Reise. Prähistorische Höhlenmalereien, indigene Völker, alte Schlösser und energiegeladene Volksfeste, all das und noch viel mehr bietet Ihnen Japans faszinierender Norden.






Karte der Nord-Japanreise

Nordjapan Intensiv

Japanreise, 24 Tage

Impressionen der Japanreise Nordjapan

Programm

Tag 1: Weit, weit im Osten

Sie starten von Frankfurt mit Zubringermöglichkeiten aus Österreich (Wien, Innsbruck, Salzburg…) in Richtung des fernen Inselstaats Japan.

Tag 2: Utoro - Ab in den hohen Norden

Nach Ihrer Ankunft in Japan müssen Sie noch einen kurzen Inlandsflug nach Memanbetsu auf Hokkaido, der nördlichsten der vier japanischen Hauptinseln hinter sich bringen, dann haben Sie es geschafft. Herzlich willkommen im hohen Norden, oder wie man Sie in der Sprache der Ureinwohner dieses von reicher Natur gesegneten Fleckchen Erde eher begrüßen würde: Irankarapte! Nach Ihrer Ankunft erfolgt der Transfer in die Stadt Utoro, wo Sie sich in ihrem Hotel ausruhen können.

Tag 3: Auf Spurensuche

Von Utoro aus starten Sie heute Ihren ersten Ausflug in den 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärten Shiretoko-Nationalpark. Eine Wanderung durch den Fünf-Seen-Distrikt bringt Sie auf Tuchfühlung mit dieser einzigartigen Natur. Vielleicht zeigt sich sogar ein Bär oder Sie finden zumindest seine Spuren. Aber keine Angst, Sie werden von einem erfahrenen lokalen Naturführer begleitet, der nicht nur weiß, wie man mit den braunen Riesen umzugehen hat, sondern Sie auch über das fragile Ökosystem aufklärt. Auf der Rückfahrt nach Utoro machen Sie noch einen Stopp, um sich den malerischen Furepe-Wasserfall anzusehen, der die Steilküste hinunter direkt ins Meer fällt.

Tag 4: Der Nationalpark vom Wasser aus gesehen

Während Sie am Tag zuvor den Shiretoko-Nationalpark auf dem Landweg erkundet haben, geht es heute mit dem Schiff entlang der Küste in Richtung Norden. Steile Klippen beherrschen die Szenerie, bis Sie zur Bärenküste kommen, wo das Ufer flacher wird. Hier haben Sie erneut die Möglichkeit, mit etwas Glück Braunbären zu sehen, für die der Nationalpark bekannt ist. Zurück in Utoro besteigen Sie den 60 Meter hohen Oronko-Felsen, von dem sie einen wunderbaren Blick auf die Hafenstadt haben.

Tag 5: Rausu - Die Giganten der Meere

Ein Reisebus bringt Sie heute über den Shiretoko-Pass in das kleine Städtchen Rausu an der Ostküste der Shiretoko-Halbinsel. Von hier aus stechen Sie erneut in See, um sich auf die Suche nach Walen zu machen, die hier vor der Küste die Sommermonate verbringen. Im Anschluss geht es weiter zu den nächsten Naturhighlights. Im Akan-Nationalpark machen Sie einen Zwischenstopp an Japans klarstem See, dem Mashuko, und haben kurz Zeit sich den Schwefelvulkan Iozan anzuschauen, bevor Sie an Ihrem Hotel in Akanko Onsen ankommen.

Tag 6: Akan - Gefährdete Vögel und alte Völker

Am heutigen Vormittag machen Sie einen Ausflug in das nahegelegene Feuchtland Kushiro. Hier befindet sich eine Aufzuchtstation für die über lange Zeit stark gefährdeten Mandschurenkraniche. Die Population hat sich etwas erholt, trotzdem gelten diese majestätischen Vögel weiterhin als bedroht. Am Nachmittag kehren Sie zum Akanko-See und den in ihm heimischen Marimo-Kugelalgen zurück. Eine Schifffahrt bringt Sie auch dieser skurrilen Spezies näher, bevor Sie im Anschluss das am See gelegene Ainudorf Kotan erkunden können. In diesem Dorf leben und arbeiten bis heute Mitglieder des indigenen Volkes der Ainu. Erfahren Sie hier mehr über dieses alte Volk, ihren Lebensumständen und Erzeugnissen.

Tag 7: Sounkyo - Entspannen im heißen Bad

Heutiges Ziel ist der Ort Sounkyo im Daisetsuan-Nationalpark. Von hier aus nehmen Sie eine Seilbahn den Berg Kurodake hinauf und wandern ca. eine Stunde weiter bis zu dessen Gipfel in 1984 Metern Höhe. Als Belohnung erhalten Sie eine fantastische Aussicht auf die benachbarten Berge und Wälder. Falls es Sie nicht in die Höhen zieht, gibt es auch die Möglichkeit stattdessen zu den beiden Wasserfällen Ginga no Taki und Ryusei no Taki im Osten des Tals zu wandern. Am Abend haben Sie sich in beiden Fällen etwas Ruhe verdient, also warum nicht einmal die berühmten heißen Quellen, Onsen genannt, ausprobieren? Die Japaner schwören auf ihre entspannende und gesundheitsfördernde Wirkung.

Tag 8: Transfertag nach Sapporo

Der heutige Tag wird genutzt, um Sie in die Präfekturhauptstadt Sapporo zu bringen. Innerhalb der letzten 150 Jahre ist hier aus einigen kleinen Siedlungen die fünftgrößte Stadt Japans entstanden. Wie die meisten Ortsnamen auf Hokkaido stammt auch Sapporo aus der Ainusprache, in der es so viel bedeutet wie „trockener, großer Fluss“.

Tag 9: Sapporo – Der Stern des Nordens

Heute erkunden Sie Sapporo, eine geplante Stadt, die seit 1868 das administrative Zentrum der Präfektur Hokkaido darstellt. Zur Urbarmachung der weitläufigen Insel mit ihrer strengen Natur ließ man diese Stadt nach amerikanischem Vorbild anlegen, weshalb die Straßen schachbrettmusterartig angeordnet sind. Noch aus dieser Pionierzeit stammt Ihr erstes Ziel, das Wahrzeichen Sapporos: der Clock Tower. Im Anschluss geht es auf einen Spaziergang durch den Odori-Park hin zum fast 150 Meter hohen TV-Tower, von dem Sie einen Panoramablick über die Stadt genießen können. Wieder auf dem Boden zurück geht es zum Hokkaido Jingu, dem größten Schrein der Stadt. Hier wird unter anderem der für die Annexion und Urbarmachung Hokkaidos verantwortliche Kaiser Meiji verehrt. Um den Tag ausklingen zu lassen, geht es noch in das Bier-Museum Sapporos. Das nach der Stadt benannte Bier mit dem Stern als Logo ist nicht nur eines der ältesten Biere des Landes, sondern bis heute eines der verkaufsstärksten. Wenn Sie das goldene Gebräu auch überall sonst in Japan bekommen können, hier in seiner Heimat schmeckt es doch am besten.

Tag 10: Ein Sprung in die Vergangenheit

Am Morgen machen Sie zunächst einen Zeitsprung: In der Fugoppe-Höhle im Städtchen Yoichi geht es auf prähistorische Spurensuche. Hier finden Sie eine über 1500 Jahre alte, in den Fels gehauene Bilderschrift, die höchstwahrscheinlich von Anhängern der späten Jomon-Kultur hier hinterlassen wurde. Diese Jäger-und-Sammler-Kultur verschwand auf den anderen Inseln des Archipels bereits um 500 v. Chr., konnte sich aber noch knapp 1000 Jahre länger im hohen Norden halten.

Im Anschluss geht es zu einer der wichtigsten Hafenstädte Hokkaidos. Otaru war bis in die 1950er Jahre nicht nur ein bedeutender Hafen, sondern Hokkaidos größte Stadt. Spazieren Sie entlang des alten Kanals mit seinen restaurierten Lagerhäusern, in denen man heute anstatt Güter zu lagern lieber Kaffee ausschenkt und Bilder ausstellt, bevor es weiter zur Herring Mansion geht, wo Sie sich über die Lebensweise der Fischer und die zum Erliegen gekommene Heringindustrie informieren können.

Zurück in Sapporo geht es am Abend in das größte Vergnügungsviertel nördlich von Tokyo. Susukino wartet mit ca. 4000 Restaurants, Kneipen und Bars auf, zu denen auch die Nudelläden der berühmten Ramen-Yokocho-Gasse gehören. Kehren Sie doch auf eine schmackhafte Nudelsuppe ein und lassen Sie sich ein wenig im Lichtermeer des Viertels treiben.

Tag 11: Shikotsu-Toya-Nationalpark

Heute geht es wieder zu einem Ausflug in Hokkaidos reiche Natur. Der Shikotsu-Toya-Nationalpark ist nach seinen beiden malerischen Seen benannt, von denen Sie einen besuchen werden. Der Shikotsu-See ist eine Caldera, also eine Absenkung der Erde nach vulkanischer Aktivität, die sich dann mit Wasser gefüllt hat. Ein Boot mit Glasboden nimmt Sie mit auf einen kurzen Ausflug auf dem zweittiefsten See Japans, bevor es weiter zu dem Ort Shiraoi geht.

Shiraoi – Von tot geglaubten Völkern

Mit der Modernisierung Japans und der Annexion Hokkaidos in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam auch die Urbevölkerung des Gebiets unter die Herrschaft des Kaiserreichs. Nach sozialdarwinistischen Vorstellungen wurde das Volk der Ainu als zum Untergang verdammt behandelt und über lange Zeit diskriminiert. Auch wenn vieles verloren ging, so kann man nicht sagen, dass die Kultur der Ainu verschwunden ist. Im Freilichtmuseum Porotokotan erfahren Sie heute mehr über die Lebensart dieses naturverbundenen Volkes und haben die Möglichkeit, ihre zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannten Tänze hautnah mitzuerleben. Im Anschluss geht es weiter nach Noboribetsu, wo Sie die kommenden Nächte verbringen werden.

Tag 12: Im Höllental die Seele baumeln lassen

Noboribetsu ist bekannt für seine vielen heißen Quellen und Badehäuser, in Japan Onsen genannt. Die meisten Badehäuser der Stadt beziehen ihr Wasser aus dem nahegelegenen Höllental, ein passender Name für die dampfenden Quellen, die selbst an der Oberfläche noch über 50°C heiß sind. Folgen Sie einem dampfenden Fluss durch den Wald, bis das Wasser eine angenehme Temperatur erreicht hat, um Seele und Füße bei einem Fußbad baumeln zu lassen.

Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung: Erkunden Sie zum Beispiel den nahegelegenen Bärenpark oder lassen Sie sich über die japanische Badekultur aufklären und entspannen Sie in einer der zahlreichen Thermalquellen.

Tag 13: Hakodate – Vorreiter im Handel und letzte Bastion

Ihr nächstes Ziel befindet sich auf dem südlichsten Zipfel Hokkaidos und ist die drittgrößte Stadt der Insel. Hakodate ist auch der Ort, an dem in Japan die erste Festung westlichen Vorbilds errichtet wurde. Das sternförmige Goryokaku sollte im 19. Jahrhundert zur Verteidigung gegen mögliche Angriffe imperialistischer Westmächte dienen und wurde letztendlich zum Schauplatz einer Schlacht zwischen Samurai der schwindenden Shogunatsregierung und Truppen der modernisierten kaiserlichen Armee.

Stadt der Händler

Weiter geht es mit einem Spaziergang durch den Motomachi-Distrikt und die Hafenanlage. Da Hakodate einer der ersten Häfen Japans war, der nach einer über 200 Jahre andauernden Isolationspolitik geöffnet wurde, ließen sich hier Händler aus vielen großen Handelsnationen nieder. Als Resultat stehen noch immer schicke Wohnhäuser nach westlichem Vorbild, Kirchen und Lagerhäuser aus rotem Backstein in diesem Teil der Stadt.

Aus der Vogelperspektive

Am Abend geht es mit einer Seilbahn in luftige Höhen. Der am Rande der Stadt gelegene Mount Hakodate bietet eine wunderbare Sicht auf die sanduhrförmige Stadt, ganz besonders dann, wenn abends die Lichter in den Straßen angehen.

Tag 14: Lebendige Marktatmosphäre

Sie starten mit einem Besuch des lokalen Morgenmarktes in den Tag. Fisch satt heißt es da und wenn Sie möchten, können Sie natürlich auch die eine oder andere Kleinigkeit probieren. Weiter geht es dann zur alten Soma-Residenz, ein Haus im japanischen Stil, das von einem in Hakodate zu Wohlstand gelangtem Händler im Jahr 1908 errichtet wurde.

Hirosaki – Auf Japans Hauptinsel

Im Laufe des Tages fahren Sie weiter in die auf Japans Hauptinsel Honshu gelegene Stadt Hirosaki. Einst unter Kontrolle des Tsugaru-Clans, stellt die von dieser Familie errichtete Burg noch immer ein Beispiel traditionellen japanischen Burgenbaus dar. Streifen Sie durch die weitläufige Burganlage und besuchen Sie im Anschluss den nahegelegenen Fujita-Landschaftsgarten und den modernen Otemon Square.

Leuchtende Wägen in der Nacht

Wenn am Abend die Sonne untergeht, schallen Rufe, Trommeln und Flöten durch die Straßen. Beim Nebuta Matsuri Festival werden gigantische, von innen leuchtende Wägen durch die Straßen gezogen, jeder mit einem anderen Motiv. Hinzu kommen meterhohe Riesentrommeln, die Sie zum Vibrieren bringen werden.

Tag 15: Aomori – Gruß aus einer fernen Vergangenheit

Aomori ist die Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur im Norden der Hauptinsel Honshu. Nach einem Stadtrundgang besuchen Sie zunächst die Ausgrabungsstätte Sannai Maruyama, in der Sie mehr über Japans Prähistorie, die Jomon-Zeit (13000-300 v.Chr.) erfahren. Als man hier ein Baseballfeld errichten wollte, stieß man bei den Vermessungsarbeiten auf die ersten Überreste eines Jomon-Dorfes und legte mit der Zeit die umfangreichste Ansammlung an Überbleibseln aus dieser Zeit frei. Heute können sowohl Teile der Ausgrabungsstätten als auch rekonstruierte Gebäude besichtigt werden.

Moderne Kunst und Architektur

Direkt in der Nähe gelegen befindet sich das Aomori-Kunstmuseum, in dem unter anderem Werke von aktuellen japanischen Künstlern ausgestellt werden. Die Architektur des Gebäudes selbst ist an die zuvor besuchte Ausgrabungsstätte angelehnt, indem Teile der Anlage in den Boden gegraben wurden.

Nebuta Matsuri die Zweite

Auch hier in Aomori wird ein Nebuta Matsuri Festival gefeiert. Wie in Hirosaki werden abends die aus japanischem Papier gebauten Lampionwägen durch die Straßen gezogen, während Hunderte von Tänzern und Musikern die beeindruckenden Gebilde begleiten. Feiern Sie mit, ganz auf Japanisch, und erleben Sie die lautere Seite der sonst so zurückhaltend wirkenden Japaner.

Tag 16: Osorezan - Das Tor zum Reich der Toten

Während der vorige Abend lebhaft zu Ende ging und Ihnen vielleicht noch immer die Trommelschläge und Festtagsrufe in den Ohren klingen, geht es heute auf eine ganz andere Reise: Das Tor zum Reich der Toten erwartet Sie. Der Berg Osorezan ist ein spirituelles Zentrum, da seine Beschaffenheit stark an Jenseitsvorstellungen des Buddhismus erinnert. Hier wandern Sie durch dampfende Schwefelfelder und besichtigen den auf dem Berg gelegenen Tempel Bodaiji, wo Sie mehr über das Totenreich und die hier ansässigen blinden Medien erfahren.

Tag 17: Sendai - Tag der liebenden Sterne

Heute geht es mit dem Shinkansen, Japans Schnellzug, nach Sendai, wo Sie das Tanabata-Sternenfest besuchen, für das die Innenstadt in allen erdenklichen Farben bunt geschmückt ist. Gefeiert wird die Annäherung der Sterne Wega und Altair, die nach alter chinesischer Überlieferung ein Liebespaar darstellen, das nur einmal im Jahr die sie voneinander trennende Milchstraße überwinden kann.

Auf Besuch beim ruhenden Fürsten

Zur Edo-Zeit (1603-1868) wurde die Region um Sendai von der Familie Date kontrolliert, damals eine der mächtigsten Familien des Landes. Date Masamune, erster der Fürsten von Sendai, ließ sich eine prachtvolle Ruhestätte errichten, die bei einem Besuch in Sendai nicht ausgelassen werden sollte. Das mit aufwendigen Schnitzereien und farbenfroher Bemalung verzierte Mausoleum Zuihoden macht dem ruhenden Fürsten alle Ehre.

Tag 18: Haraizumi - Die mächtigen Fujiwara

Der heutige Ausflug bringt Sie in das kleine Städtchen Haraizumi. Kaum zu glauben, dass dieses Örtchen im 12. Jahrhundert fast der damaligen Kaiserhauptstadt Kyoto Konkurrenz gemacht hat. Zu dieser Zeit machte das einflussreiche Geschlecht der Fujiwara Haraizumi nämlich zum Sitz der nördlichen Seitenlinie der Familie. Aus diesem Grund findet man bis heute noch einige der wichtigsten Kulturgüter Nord-Honshus hier.

Goldene Hallen und grüne Gärten

Eines dieser Kulturgüter ist die berühmte Konjikido. Diese mit Blattgold überzogene Halle stammt noch aus der Zeit der Fujiwara und kommt dem berühmten Goldenen Pavillon in Kyoto in nichts nach. Auch der nicht weit entfernte Tempel Motsuji erfuhr seine Blütezeit unter den Fujiwara und ist heute vor allem für seine schöne Gartenanlage bekannt.

Dem Gott der Krieger gewidmet

Im Anschluss steht noch der Felsentempel Takkoku no Iwaya auf dem Programm. Auf Säulen erhöht, schmiegt sich der im neunten Jahrhundert errichtete und dem Gott der Krieger gewidmete Tempel eng an eine Klippe. Bevor es zurück ins Hotel geht, machen Sie noch eine Bootsfahrt durch die pittoreske Geibikei-Schlucht.

Tag 19: Matsushima - Eine Bucht wie gemalt

Die Bucht von Matsushima gilt als eine der drei schönsten Landschaften Japans, und genau dorthin geht es heute. Wenn Sie dann mit dem Boot zwischen den unzähligen kleinen und großen, von Pinien bewachsenen Felsformationen hindurch fahren, können Sie mit Sicherheit nachvollziehen, warum der Gelehrte Hayashi Gaho im Jahre 1643 der Bucht ihren Titel verlieh.

Auf eine Tasse grünen Tee

Entspannen Sie im Anschluss ganz japanisch bei einer Schale grünen Tees im Kanrantei-Teehaus, während Sie weiterhin die schöne Szenerie genießen, bevor es weiter zu einem der bekanntesten Zen-Tempel der Region geht. Ein von Zedern gesäumter Weg bringt Sie zum Tempel Zuiganji, wo Sie nicht nur die Tempelgebäude zu sehen bekommen, sondern auch einige kleine Höhlen, in denen in der Vergangenheit meditiert wurde.

Tag 20: Yamagata - Tief in den Bergen

Ein Reisebus bringt Sie heute tief in die Berge der Präfektur Yamagata, wo Sie zunächst den Tempel Yamadera besuchen. Zur Gründungszeit des Tempels im neunten Jahrhundert verlief in dieser Region die Grenze des Kaiserreichs. Nördlich von dieser lebte das Volk der Emishi, von den Japanern als Barbaren bezeichnet. Umso wichtiger war es natürlich, hier einen großen Tempelkomplex zu errichten, der sich noch heute über den Berg erstreckt.

Mumifizierte Mönche am Berg der Wiedergeburt

Im Anschluss geht es zum Berg Yudonosan, der mit zwei weiteren Erhebungen die drei heiligen Dewa-Berge bildet. Yudonosan versinnbildlicht nach buddhistischem Weltbild die Wiedergeburt und ist ein Zentrum der Religion Shugendo, die buddhistische Elemente und Naturverehrung verbindet. Eine weitere extreme Form des Glaubens, die hier praktiziert wurde, ist die Selbstmumifizierung der Bergasketen, die es schafften, durch spezielle Ernährung und extreme Formen der Meditation ihre Körper zu konservieren. Im Anschluss geht es mit dem Bus weiter in den Bandai-Nationalpark, wo Sie die kommenden zwei Nächte verbringen werden.

Tag 21: Ruhetag im Bandai-Nationalpark

Am heutigen Tag erwartet Sie zunächst eine leichte Wanderung in Urabandai zu einem nahegelegen türkisblauen See. Im Anschluss ist es Ihnen selbst überlassen, wie Sie den Tag verbringen möchten. Für Wanderlustige gibt es hier im Nationalpark genügend Möglichkeiten, Seen und Berge zu erkunden, während auch Kunstliebhaber im lokalen Museum auf ihre Kosten kommen. Oder Sie lassen es ganz ruhig angehen und entspannen in einer der heißen Quellen des Orts.

Tag 22: Wein für Menschen und Götter

Das Ziel des heutigen Tages ist zwar Tokyo, doch wollen wir Ihnen nicht Aizu-Wakamatsu, eine Stadt mit langer Samurai-Tradition vorenthalten. Mit dem Reisebus machen Sie hier einen Zwischenstopp und besuchen zunächst die lokale Sakebrauerei der Firma Suehiro. Seit acht Generationen in Familienbesitz, wird hier qualitativ hochwertiger Reiswein produziert, der über die regionalen Grenzen hinaus bekannt ist. Erfahren Sie mehr über die Produktion dieses Getränks und dessen Bedeutung für die japanische Kultur.

Untergang der stolzen Samurai

Im Anschluss besuchen Sie den Oyakuen-Garten, einen Mix aus japanischem Landschafts- und Kräutergarten, wo Sie noch einmal bei einer Tasse Tee die Seele baumeln lassen können, bevor es weiter in die Samurai-Residenz Bukeyashiki geht. Hier begeben Sie sich zurück in jene Zeit, als die stolzen Krieger noch das Land kontrollierten, und Ihnen wird erklärt, welche Rolle die Samurai aus Aizu-Wakamatsu beim Untergang ihrer Kaste gespielt haben. Gegen Abend erreichen Sie dann das pulsierende Tokyo.

Tag 23: Shopping oder Bergkobolde

Der letzte Tag in Japans Hauptstadt steht Ihnen zur freien Verfügung. Lassen Sie sich im Menschenmeer treiben oder kaufen Sie noch ein paar Mitbringsel. Wenn Sie keine Lust auf den Trubel der Großstadt haben, nimmt Sie Ihr Reiseleiter mit auf eine Wanderung am Takaosan-Berg. Im auf dem Berg gelegenen Tempel Yakunoin werden Tengu, japanische Bergkobolde, verehrt. Diese mythischen Waldbewohner spielen eine wichtige Rolle in vielen japanischen Legenden und wer weiß, vielleicht zeigt sich sogar einer von ihnen.

Tag 24: Sayonara Japan

Jede Reise hat einmal ein Ende und so geht es für Sie mit einem Direktflug von Tokyo nach Frankfurt. Doch man kann nie wissen, vielleicht machen Sie sich ja noch einmal auf die Suche nach einem Waldkobold, hier im fernen Inselreich.

Nordjapan Intensiv

Japanreise, 24 Tage

Nebuta Festival während der Japanreise

Nebuta-Festival in Aomori
Jedes Jahr feiert man vom 2. Bis 7. August in Aomori das Nebuta-Festival. Es ist eines von vier großen Festivals in Nordjapan und lockt zahlreiche Besucher. Es finden Paraden statt, bei denen die Teilnehmer auf Flossen aufgebaute Papierlaternen umhertragen, während Tänzer durch die Straßen ziehen.

Neputa Festival Hirosaki auf der Japanreise Neputa-Festival in Hirosaki

Ebenso wie beim Nebuta-Festival in Aomori, werden beim Neputa-Festival in Hirosaki mit Laternen erleuchtete Wagen durch die Straßen getragen. Hauptthema sind hier jedoch mythologische Krieger in Schlachten und Frauen.
Man sagt, dass Festival in Hirosaki repräsentiere die Stimmung während der Vorbereitung zu einem Krieg, während das Aomori-Festival die freudige Rückkehr nach dem gewonnenen Kampf repräsentiere.

Tanabata Festival auf der Japanreise Tanabata-Festival in Sendai

Das Sternenfest Tanabata ist ein Fest, welches im restlichen Japan eigentlich am 7. Juli stattfindet, und bei dem einer Legende zweier Liebender gedacht wird. Da das Fest allerdings ursprünglich nach dem Mondkalender terminiert wurde, gibt es in einigen Teilen des Landes durchaus Verschiebungen bei dem Datum. In Sendai findet das Fest daher jedes Jahr vom 6. Bis 8. August statt. Es ist das wichtigste Ereignis in Sendai und eines der vier großen Festivals Nordjapans.

Die Straßen sind mit bunten Papierbändern geschmückt, es gibt diverse Vorführungen und ein Feuerwerk.

Nordjapan Intensiv

Japanreise, 24 Tage

Fotos der Japanreise

Leistungen

Vorteile für Sie:
  • Deutscher BCT-Studienreiseleiter
  • Kleine Gruppen
  • Die Preise enthalten alle Programme, Eintritte & Ausflüge vor Ort. Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.
Leistungen im Detail: Flüge:
  • Zubringerflug nach Frankfurt aus Österreich (Wien, Graz, Innsbruck etc.)
  • Hinflug Frankfurt–Nagoya/Tokyo–Memanbetsu
  • Rückflug Tokyo–Frankfurt
  • Rückflug nach Österreich
  • Flughafensteuern BRD
  • Sicherheitsgebühren Deutschland
  • Luftverkehrsabgabe BRD
  • Kerosinzuschläge (Stand: 1. Juli 2017)
Übernachtungen & Verpflegung:
  • Hotelunterbringung in Mittelklassehotels
  • 3 Übernachtungen in Utoro
  • 2 Übernachtungen in Akanko
  • 1 Übernachtung in Sounkyo
  • 3 Übernachtungen in Sapporo
  • 2 Übernachtungen in Noribetsu Onsen (Thermalbäder)
  • 1 Übernachtung in Hakodate
  • 3 Übernachtungen in Aomori
    oder:
    1 Übernachtungen in Hachinohe und 2 Übernachtungen in Hirosaki
    oder
    3 Übernachtungen in Hirosaki
  • 2 Übernachtungen in Sendai
  • 2 Übernachtungen im Bandai-Nationalpark
  • 2 Übernachtungen in Tokyo
  • Alle Übernachtungen mit Frühstück
  • plus 12 Abendessen in Restaurants (inkl. Spezialitätenessen Gyutan)
Transfers:
  • Transfers und Ausflüge mit Bus / Metro / Bahn
  • Zugfahrt (mit dem Shinkansen Hochgeschwindigkeitszug) nach Sendai
Besondere Aktivitäten:
  • Bootsfahrt zum Kap Shiretoko
  • Walbeobachtung
  • Seilbahnfahrt Mt. Hakodate
  • Bootsfahrt im Shikotsu-Toya-Nationalpark
  • Bootsfahrt Matsushima-Bay
  • Brauereibesichtigung und Bierprobe in Sapporo
  • Reisweinbrennerei & Sakeprobe in Aizu-Wakamatsu
  • Sieben verschiedene Bäder in Noboribetsu Onsen
Festival-Besuche:
  • Nebuta-Festumzug in Aomori
  • Neputa-Festival in Hirosaki
  • Tanabata-Sternenfest in Sendai
  • Zusatzleistungen:
  • Auslandskrankenversicherung
  • Informationsmaterial
  • Gepäcktransfer
Besichtigungen:
  • Oronko Felsen
  • Tanzende Kraniche von Kushiro
  • Bandai-Plateau Nationalpark
  • Clock Tower Sapporo
  • Odori Park TV Tower
  • Hokkaido Jingu-Schrein
  • Fugoppe Höhle
  • Ainu-Museum mit Vorführungen der Ainu-Kultur
  • Osorezan Bodaiji-Tempel
  • Sannai Maruyama Ausgrabungsstätte
  • Aomori Kunstmuseum
  • Chusonji-Tempel mit goldener Halle
  • Takadachi Gikeido Gedenkstätte
  • Godaigo-Tempel
  • Zuiganji-Tempel
  • Karan-tei-Teehaus
  • Oyakuen Garten


Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 16 Pers.

Zubringerflüge:

aus Österreich, der Schweiz oder Luxemburg nach Frankfurt plus 175 Euro
in Deutschland nach Frankfurt plus 175 Euro
Rail & Fly Zugfahrt nach Frankfurt plus 59 Euro 2. Klasse mit der deutschen Bahn

Unsere Leistungen finden Sie ausführlich in unserem Katalog. Sie können sich den Katalog unter - Katalog Download - (linke Spalte unten) als PDF herunterladen oder unter - Katalog bestellen - kostenlos zusenden lassen.

Änderungen vorbehalten.

Nordjapan Intensiv

Japanreise, 24 Tage

Termine 2018
Buchungs.Nr. Datum Dauer Airline Preis ab Status
Frankfurt Wien
1881222 Sa, 21. Jul – Mo, 13. Aug 24 T JL/LH 6998 Euro7173 Eurofreie Plätze
mit neuer Programmroute & Nebuta Festival
1881220 Fr, 27. Jul – Mo, 13. Aug 18 T JL/LH 4998 Euro5173 Eurofreie Plätze
mit neuer Programmroute & Nebuta Festival
Termine 2019
Buchungs.Nr. Datum Dauer Airline Preis ab Status
Frankfurt Wien
1981222 So, 21. Jul – Di, 13. Aug 24 T JL/LH 6998 Euro7173 Eurofreie Plätze
mit neuer Programmroute & Nebuta Festival
1981220 Sa, 27. Jul – Di, 13. Aug 18 T JL/LH 4998 Euro5173 Eurofreie Plätze
mit neuer Programmroute & Nebuta Festival

Einzelzimmer (falls gewünscht): 650 Euro (18 Tage), 800 Euro (24 Tage)

 

 

 

 

 

 

 

Mindestteilnehmerzahl:  10 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 16 Pers.
Änderungen vorbehalten.

 

 

 

 

 

 

 

Erläuterungen Airlines
JL = Japan Airlines, Flug ab Frankfurt nach Japan. Anschlussflüge von Wien/Graz/Innsbruck/Linz/Salzburg verfügbar.

Visum
Für die Einreise nach Japan als Tourist, bis maximal sechs Monate, ist für Staatsbürger der EU und Schweiz ein Visum nicht erforderlich. Sie benötigen lediglich einen Reisepass, der bis 6 Monate nach Fahrtende gültig sein muss.

Besichtigungen Kaiserpaläste
Für die Besichtigungen der Kaiserpaläste sind Sondergenehmigungen erforderlich, die wir im Vorfeld beantragen müssen. Dazu benötigen wir Ihre Reisepasskopien. Falls ausnahmsweise keine Innenbesichtigungen der Kaiserpaläste möglich sein sollten, gibt es ein Ersatzprogramm.

Gesundheit, Impfungen
Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A. Bei längerem Aufenthalt (über 3 Monate) wird auch zur Impfung gegen Hepatitis B geraten. Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt direkt oder bei der Botschaft Japans.

Versicherungen
Wohnsitz Deutschland: Die Auslandskrankenversicherung (ohne Selbstbehalt) ist ohne Altersbeschränkung im Reisepreis inklusive. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc). Im Folgenden die Prämien unserer empfohlenen Versicherung:

Preistabelle Österreich


BCT-Touristik, Bonner Str. 37, 53721 Siegburg, Deutschland
Tel: 0049-2241-9424211 (DE) Fax: +49 2241 9424299
E-Mail: japan@bct-touristik.at Web: www.bct-touristik.at
Katalog | Kontakt | Reiseanmeldung | Reisebedingungen | Datenschutz | Impressum